Der Friedestrompreis
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Alle zwei Jahre verleiht der Rhein-Kreis Neuss mit seinem Internationalen Mundartarchiv "Ludwig Soumagne" den Friedestrompreis. Mit ihm wird eine Persönlichkeit geehrt, die sich im besonderen Maße um die deutschsprachige Dialektliteratur verdient gemacht hat.
Der Friedestrompreis ist die höchste kulturelle Auszeichnung, die der Rhein-Kreis Neuss alle zwei Jahre durch sein Internationales Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“ vergibt. Der Preis ist dotiert mit 5.000 Euro.
Bisher mit dem Friedestrompreis ausgezeichnet wurden u.a. der Ötztaler Volkskundler und Dialektdichter Dr. Hans Haid, H.C. Artmann, Konrad Beikircher, Ina Müller, Gerhard Polt, Wolfgang Niedecken und Emil Steinberger.
Hannes Wader erhielt den Preis 2023. Damit würdigte der Rhein-Kreis Neuss einen Künstler, der über viele Jahrzehnte die Liedermacherszene in Deutschland geprägt und beeinflusst hat. Viele seiner Lieder, vor allem aber auch seine niederdeutschen Texte, haben Kultcharakter erlangt. Als Laudator konnte Campino, Frontmann der Gruppe „Die toten Hosen“, gewonnen werden.
Bisher ausgezeichnete Personen:
- 1986 - Hans Haid
- 1988 - Walter A. Kreye
- 1990 - Fernand Hoffmann
- 1992 - Julian Dillier
- 1994 - H.C. Artmann
- 1996 - André Weckmann
- 1998 - Friedrich W. Michelsen
- 2000 - Peter Pabisch
- 2002 - Konrad Beikircher
- 2004 - Gerhard Polt
- 2006 - Gerd Dudenhöffer
- 2008 - Wolfgang Niedecken
- 2010 - Ina Müller
- 2012 - Uwe Steimle
- 2014 - Emil Steinberger
- 2018 - Christian Schmid
- 2023 - Hannes Wader