Interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung
Beratung für interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung
Auf Anfrage beraten und begleiten zertifizierte Beraterinnen und Berater für interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung (BikUS) des Kommunalen Integrationszentrums interessierte Schulen im Rhein-Kreis Neuss in ihrem interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklungsprozess.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Hilfestellung bei einer Bestandsaufnahme auf allen Ebenen (personell, inhaltlich, strukturell, sozial)
- Sensibilisierung für Chancen von Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Schulalltag
- Ausrichtung auf durchgängige Sprachbildung (u.a. zu Aspekten der Schulgestaltung und –organisation) und sprachsensiblen Fachunterricht
- Gemeinsame Ermittlung von Fortbildungsbedarf für das Kollegium oder einzelne Gruppen und Hilfestellungen bei der Organisation
- Unterstützung von Netzwerkbildungen und Kooperationen vor Ort
Ansprechpartnerin:
Natalia Lüdtke
Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung in der Grundschule
Häufig sprechen Kinder neben der deutschen Sprache eine weitere oder mehrere Sprachen. Wenn Kinder angeregt werden, ihre Familiensprache(n) in den Unterricht einzubringen, ist das für alle eine Bereicherung. Somit wird die schulische Aufgabe der Vermittlung und Förderung der Bildungssprache Deutsch durch die Berücksichtigung der mehrsprachigen Erfahrungen der Kinder sinnvoll ergänzt.
Das Projekt „Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung“ (MIKS) unterstützt Grundschulkollegien dabei, die Mehrsprachigkeit der Kinder für das Lernen und Lehren in der Schule zu nutzen und ein umfassendes Konzept sprachlicher Bildung zu entwickeln. Inhalte der Qualifizierung sind die eigene Sensibilisierung sowie Professionalisierung im Bereich Mehrsprachigkeit. Aufbauend auf den gewonnenen Informationen werden Unterrichtsvorhaben entwickelt, erprobt und reflektiert. Im Abschluss werden die Ergebnisse in das Schulprogramm eingearbeitet.
Die Qualifizierungsmaßnahme beinhaltet folgende Anteile:
- Erste Qualifizierung (Sensibilisierung, Professionalisierung, Erarbeitung von Unterrichtsvorhaben)
- Erprobungsphase (6 – 8 Wochen)
- Reflexion
- Zweite Qualifizierung (Professionalisierung, Erarbeitung von Unterrichtsvorhaben)
- Erprobungsphase (6 – 8 Wochen)
- Reflexion
- Dritte Qualifizierung (Arbeit am Schulprogramm)
Insgesamt werden 1 ½ Jahre für die Qualifizierungsmaßnahme veranschlagt.
Ansprechpartnerin:
Anke Gilges
Informationen zur Dienststelle
Weiterführende Informationen finden Sie hier.