65-jähriger Mann aus Neuss verstorben - Aktuell 171 mit dem Coronavirus Infizierte im Rhein-Kreis Neuss
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Ein 65-jähriger Mann aus Neuss mit Vorerkrankungen ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Kreisgebiet auf 26. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 171 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Hiervon befinden sich 20 Personen in einem Krankenhaus. Kreisweit 1.390 Personen sind wieder von der Infektion genesen.
Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 76 in Neuss, 22 in Kaarst, 18 in Grevenbroich, 17 in Meerbusch, 16 in Dormagen, 10 in Korschenbroich, 9 in Jüchen und 3 in Rommerskirchen. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1.587 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Der Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 28,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden. Aktuell sind im Rhein-Kreis Neuss 544 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.
Mit Blick auf in ganz Deutschland steigende Infektionszahlen und die beginnenden Herbstferien appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, wieder einen stärken Blick auf die Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu richten: „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Beachten Sie im Alltag und auch im Urlaub stets die AHA-Regeln. Halten sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf eine ausreichende Handhygiene und tragen Sie eine Alltagsmaske immer dann, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann.“ Nur gemeinsam könne es vermieden werden, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.
Die Herbstferien dürften nicht dazu führen, nachlässig zu werden, so der Landrat. „Die nun anstehenden Urlaubtage haben sich viele hart erarbeitet und verdient. Das Coronavirus macht aber keine Ferien. Halten sie sich deshalb auch am Urlaubsort an die Vorsichtsmaßnahmen“, warnt Petrauschke davor, dass steigende Infektionszahlen auch wieder Auswirkungen auf unseren Alltag haben können. „Ich bin froh, dass wir in den vergangenen Monaten stetig Lockerungen in den Beschränkungen ermöglicht haben. Dies geht aber nur, wenn die Infektionszahlen und insbesondere die Situation in den Krankenhäusern dies zulässt. Durch einfache Verhaltensweisen können wir alle das sicherstellen“, so Petrauschke.
Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.
Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder (11.10.2020) und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.