Kein Abschluss ohne Anschluss: Lehrkräfte informierten sich über Berufs- und Studienorientierung
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Mit über 70 Lehrkräften war die Informationsveranstaltung der Kommunalen Koordinierung des Rhein-Kreises Neuss sehr gut besucht. Claudia Trampen hatte die Lehrkräfte der achten Klassen ins Rheinische Landestheater eingeladen und informierte über berufliche Orientierung in der Schule.
Die Kommunale Koordinierung setzt die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Rhein-Kreis Neuss um. Ziel ist, den Jugendlichen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Die Schüler aller weiterführenden Schulen sollen von einer Potenzialanalyse und mehreren Berufsfelderkundungen profitieren. Dadurch können sie ihr Schülerbetriebspraktikum gezielt wählen und nach der Schule den für sie passenden beruflichen Weg einschlagen.
Katrin Emundts, die beim Rhein-Kreis Neuss ein Duales Studium absolviert, schilderte, wie wichtig aus ihrer Sicht eine berufliche Orientierung ist. „Ich hätte mir KAoA schon zu meiner Schulzeit gewünscht. Dann hätte ich früher gewusst, dass ein Duales Studium mit viel Praxisnähe genau das Richtige für mich ist“, berichtete sie. Mateusz Brudek von der Agentur für Arbeit stellte die vielfältigen Beratungsangebote für Jugendliche vor. Bei der Veranstaltung lernten die Lehrkräfte mit Hilfe eines bildlich dargestellten roten Fadens verschiedene Elemente der Berufs- und Studienorientierung kennen. Dabei ging es auch darum, wie die Schulen Eltern mit einbeziehen und wie sie Kontakt zu Unternehmen herstellen können.
Weitere Informationen für Lehrkräfte, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Unternehmen rund um das Thema „Kein Abschluss ohne Anschluss“ finden sich unter dem Link www.rhein-kreis-neuss.de/kaoa.
Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder (02.09.2022) und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.